Entfernung von Tätowierungen
Was wird bei der Entfernung von Tätowierungen
gemacht?
Tätowierungen können durch zwei unterschiedliche
Methoden entfernt werden:
Bei der ersten Methode erfolgt die Entfernung
von Tätowierungen durch den Einsatz des chirurgischen CO2-Lasers.
Während des sogenannten Laserresurfacings wird die obere
feine Hautschicht gleichmäßig abgetragen. Durch den natürlichen
Heilungsprozess bildet sich eine neue, natürliche Hautschicht.
In der Regel bleiben kleine Narben zurück, die Hautabschürfungen
ähneln.
Die andere Möglichkeit ist die Behandlung
durch den Einsatz des sogenannten Farbstofflasers Rubin.
Hierbei wird mit variablen Lichtimpulsen und Lichtspektren
gearbeitet. Dadurch ist die Entfernung unterschiedlicher
Tätowierungsfarben möglich. Während der schonenden Laserbehandlung
werden die jeweiligen Farbpigmente zerstört und anschließend
vom Körper abtransportiert. In der Regel bleiben keine Narben
zurück.
Die Entfernung von Tätowierungen wird unter
Lokalanästhesie ambulant durchgeführt. Die Behandlungsdauer
richtet sich nach Art (Tiefe und Farbe) sowie Größe der
Tätowierung. Erfahrungsgemäß sind 3 bis 10 Behandlungssitzungen
notwendig. Was ist nach der Entfernung
von Tätowierungen zu beachten?
In sehr seltenen Fällen kann es zu Pigmentverschiebungen
kommen. Abhängig von den Tätowierungsfarben können Restschatten
verbleiben.
Risiken und mögliche Komplikationen
bei der Entfernung von Tätowierungen
Nach der Behandlung sollte für einen Zeitraum
von 3-6 Monaten eine direkte Sonneneinstrahlung vermieden
werden. Dies bezieht sich nur auf die behandelten Areale
und gilt auch für Sonnenbank.
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